Auch die Anschlüsse sind stark begrenzt. Sie erhalten nur zwei USB-C-Ports und einen Kopfhöreranschluss. Einer der USB-C-Ports arbeitet sogar nur mit USB 2.0. Externe Geräte lassen sich dadurch weniger flexibel nutzen. Das kann bei Monitoren, Speichermedien und Zubehör nachteilig sein.
Bildschirm, Kamera und Trackpad
Beim Bildschirm setzt Apple ebenfalls auf Sparmaßnahmen. Die Farbdarstellung erreicht nur sRGB statt P3. True Tone fehlt komplett. Für Lerntexte ist das meist ausreichend. Für kreative Aufgaben mit Bildbearbeitung wirkt das Display jedoch weniger attraktiv.
Die Kamera fällt mit 2,1 Megapixel ebenfalls einfach aus. Center Stage fehlt. Für Videokonferenzen in Seminaren oder Online-Kursen ist das kein idealer Wert. Auch die unbeleuchtete Tastatur ist im Alltag nicht immer praktisch. Besonders bei schlechtem Licht merken Sie diesen Nachteil schnell.
Das Trackpad arbeitet mechanisch und ohne Force Click. Dazu fehlt MagSafe beim Laden. Ein Netzteil liegt in der EU offenbar nicht bei. Auch schnelles Laden ist nicht vorgesehen. Diese Punkte mindern den Komfort im täglichen Einsatz.
Als günstiges Apple-Notebook erfüllt das MacBook Neo viele Basisanforderungen. Für einfache Lernaufgaben kann es deshalb eine brauchbare Wahl sein. Wer jedoch Reserven, Komfort und Zukunftssicherheit erwartet, sollte genauer vergleichen. Für ambitionierte Lernende bleibt ein stärker ausgestattetes MacBook oft die bessere Investition.
Bildquelle: Apple



