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Vokabel Lernen mit Eselsbrücken. Lernen mit der Schlüsselwortmethode

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Lernerfolge sind beim Lernen einer Fremdsprache extrem wichtig. Schon in frühster Jugend muss sich der Einzelne mit dem Lernen von Vokabeln auseinandersetzen. Spätestens mit der ersten Fremdsprache in der Schule müssen unzählige Begriffe in einer anderen Sprache gelernt und möglichst auch behalten werden. Wer erinnert sich nicht mit Schrecken an die berüchtigten Vokabeltests, die meist spontan vom Lehrer als Lernkontrolle genutzt wurden. Meist konnte man nur wenige Vokabeln korrekt wiedergeben. Dabei steckt hinter dem Lernen von Vokabeln kein wirkliches Geheimnis. Zumal es unterschiedliche Techniken gibt, wie man das Erlernte in sein Gedächtnis fest verankern kann. Dabei sollte jeder die Lernmethode nutzen, mit der er die besten Erfolge verbuchen kann.

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Lernerfolge – Jeder muss Vokabeln lernen

Bis heute müssen die Schüler und Schülerinnen in den Schulen, Sprachcamps und Sprachkursen unzählige Vokabeln in den unterschiedlichsten Sprachen lernen. Doch niemand kommt auf die Idee, den jungen Menschen im ersten Schritt beizubringen, wie man mit Vokabeln umgehen muss, um diese auf Lebenszeit in seinem Gehirn zu behalten. Mit einfachen Mittel lässt sich nämlich das Vokabellernen deutlich optimieren.

Informationen werden im Gehirn abgelegt

Lernerfolge sorgen für die Motivation beim LernenAusgangspunkt beim Lernen ist natürlich das menschliche Gehirn. Bekanntlich beinhaltet dieses das Kurz- und Langzeitgedächtnis. Dabei durchläuft Erlerntes, auch Vokabeln und andere Informationen, mehrere Schritte, bis es fest im Gedächtnis verankert wird. Zunächst kommt die neue Information in das Kurzzeitgedächtnis. Hier kann die Information nur für kurze Zeit abgelegt werden, da dieser Teil des menschlichen Gedächtnisses über eine eingeschränkte Kapazität verfügt. Hier kann somit der Mensch Vokabeln nur für sehr kurze Zeit vorhalten. Ziel muss es daher sein, die gewünschten Informationen ins Langzeitgedächtnis zu bringen. Zudem sollten die erlernten Informationen auch jederzeit abrufbar sein. Hier scheitern die meisten Menschen beim Lernen von Vokabeln.

Im Gehirn werden neue Informationen, wie beispielsweise von Vokabeln, durch die Verknüpfung von verschiedenen Nervenzellen gespeichert. Dabei verfügt jeder Mensch über rund 100 Milliarden Nervenzellen. Über sogenannte synaptische Verbindungen werden beim Lernen neue neuronale Verbindungen hergestellt. Sind bereits ähnliche Informationen vorhanden, findet hier eine Anknüpfung bzw. Anpassung statt.

Neue Verknüpfungen entstehen

Somit werden beim Lernen, beispielsweise Vokabeln, neue Verknüpfungen von Nervenzellen, sogenannten Neuronen, gebildet. Die Information ist somit im Gedächtnis verankert. Doch nun folgt der zweite, entscheidende Vorgang beim Lernen. Wird häufig eine bestimmte Information weitergegeben, so werden die dazugehörigen neuronalen Bahnen vermehrt angeregt. Die Folge ist, die betreffenden Bahnen werden verstärkt ausgeprägt und es kommt zu einer Festigung der verknüpften Informationen. In unserem Fall: die Vokabel wird im Langzeitgedächtnis tief verankert und lässt sich noch nach vielen Jahren einfach abrufen.

Im umgekehrten Fall, wenn es zu keiner wiederholten Anregung der jeweiligen Nervenzellen und deren Verknüpfungen kommt, kann eine synaptische Verbindung auch wieder gelöst werden und es kommt zum Vergessen der betreffenden Information.

Schlussfolgerungen für das Lernen von Vokabeln

Schon vor über 100 Jahren stellten Wissenschaftler fest, dass der Mensch bereits nach rund 48 Stunden rund 75 Prozent von Lerninhalten vergessen hat. Dieses Phänomen wird auch als Ebbinghaussche Vergessenskurve bezeichnet. Dies betrifft besonders Vokabeln, da diese in keinem direkten Kontext erlernt werden. Neuere Erkenntnisse haben gezeigt, dass durch eine systematische Wiederholung von Inhalten dem Vergessen eindeutig entgegengewirkt werden kann. Hiermit werden somit die betreffenden Nervenzellen und Nervenverbindungen wiederholt angeregt.

Zudem haben Wissenschaftler festgestellt, dass Informationen, die in ein Gedicht oder in eine Geschichte eingefügt werden, deutlich langsamer vergessen werden.

Für das Vokabellernen ergeben sich somit zwei Ansätze

  • Vokabeln sollten systematisch wiederholt werden und zwar in größer werdenden Zeitabständen. Hier stellen sich sehr schnell die ersten Lernerfolge ein.
  • Vokabeln sollten in einem direkten Kontext gelernt werden. Idealerweise lernt man ein Gedicht oder eine Geschichte, die die betreffenden Vokabeln beinhalten.

Auf der Basis des systematischen Wiederholens von Lerninhalten wurden längst spezielle Lerntechniken entwickelt.


Kommentare


Fremdsprache: Der Wortschatz einer Sprache – Vokabelesel.de 23. Januar 2017 um 16:00

[…] Lernerfolge […]

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