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Vokabel Lernen mit Eselsbrücken. Lernen mit der Schlüsselwortmethode

Wie lernt man Querlesen?

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Das Querlesen oder auch Diagonallesen ist eine Möglichkeit, sich sehr schnell einen Überblick über einen Text zu verschaffen. Mit Training sparen Sie dadurch viel Zeit beim Lesen von Fachtexten.

Das sogenannte Querlesen gehört zu den besonderen Lesetechniken, um schnell den Inhalt zu überfliegen. So können Sie sich in kürzester Zeit einen ersten Eindruck über den Inhalt des jeweiligen Textes verschaffen. Dabei ist das Querlesen nicht mit einer Form des Speed Reading zu verwechseln. Hier geht es nicht nur um die Steigerung der Lesegeschwindigkeit, sondern auch um das schnelle Verstehen und Behalten der Inhalte. Beim Diagonallesen steht die Fähigkeit im Mittelpunkt, sich einen raschen Eindruck von dem betreffenden Text zu verschaffen. Wer diese Fähigkeit verbessert, kann beispielsweise schneller Zeitungsartikel oder Beiträge im Internet überfliegen, um anschließend die relevanten Inhalte in Ruhe durchzuarbeiten.

Das schnelle Qualifizieren von wichtigen und unwichtigen Inhalten

Somit geht es beim Querlesen um das Selektieren von Inhalten. Diese Fähigkeit zu steigern, ist sicherlich besonders in einer Zeit des Informationsüberangebotes eine äußerst sinnvolle Möglichkeit, sich auf das Wesentliche zu beschränken.

Querlesen: Die unterschiedlichen Wege des Querlesens

Die unterschiedlichen Wege des Querlesens

Grundsätzlich besitzt das Lesen einen sehr hohen Stellenwert, wenn es darum geht, Wissen aufzunehmen. Unterschiedliche Untersuchungen zeigen, dass der normale Mensch rund 80 Prozent seines Wissens über das Lesen von Texten erlangt hat. Somit ist es für jeden Menschen eine erstrebenswerte Eigenschaft, schneller einen Überblick beim Lesen zu erlangen und die Fähigkeit der Wissensaufnahme zu verbessern. Mit dem Querlesen lässt sich so eine gute Vorauswahl von Artikeln und Beiträgen treffen, die für ein bestimmtes Thema relevant sind.

Wie funktioniert das Lesen von Inhalten?

Beim Lesen fixiert das Auge für einen winzigen Augenblick einen kleinen Ausschnitt des betreffenden Textes und springt dann mit einer ruckartigen Bewegung zu dem nächsten Fixpunkt. In dieser kurzen Zeit wird das Gelesene mit bereits im Gedächtnis hinterlegten Bildern verglichen. Sind in dem Text neue Wörter, werden diese in kürzester Zeit in die einzelnen Buchstaben zerlegt und dann in einen direkten Kontext gebracht und anschließend ebenfalls als Bild im Gedächtnis abgelegt. So kann ein Mensch im Durchschnitt rund 150 bis 220 Worte pro Minute erfassen.

In allen Kulturkreisen bestimmt die Schreibrichtung, wie die Schriftzeichen geschrieben und anschließend auch gelesen werden. Unsere Schrift gehört zu den lateinischen Schriften, welche waagerecht und rechtsläufig ist. Wir schreiben und lesen links nach rechts. Bei einem Text beginnen wir somit in der oberen linken Ecke und enden in der unteren, rechten Ecke.

Wie funktioniert das Querlesen?

Alle Schnelllese-Techniken gehen davon aus, dass das menschliche Gehirn mehr Daten aufnehmen kann, als das ungeübte Auge wahrnehmen kann. Somit lässt sich das schnellere Lesen trainieren. Bei Speed Reading wird in erster Linie trainiert, schneller die Zeilen abzuarbeiten. Dies gelingt beispielsweise durch eine optimierte Augenbewegung. Im Gegensatz dazu soll beim Quer- oder Diagonallesen der vorliegende Text nach einem oder mehreren Schlüsselwörtern schnell durchsucht werden.

Unterschiedliche Techniken beim Querlesen

Dazu existieren unterschiedliche Techniken, um dies zu erlernen bzw. zu verbessern. Anhand der folgenden Punkte finden Sie einen ersten Einstieg in diese Lese-Methode:

  • Im ersten Schritt müssen Sie natürlich die betreffenden Schlüsselworte, nach denen Sie suchen, auch kennen. Somit ist das Querlesen nur sinnvoll, wenn Ihnen das betreffende Thema und deren Begrifflichkeiten auch bekannt sind. Daher eignet sich das Querlesen bzw. Diagonallesen auch nur für Sach- und Fachtexte.
  • Wichtig beim Querlesen ist die Konzentration. Sie müssen sich genau auf den Inhalt konzentrieren und sich möglichst nicht ablenken lassen.
  • Ziel muss es nun sein, statt Zeile für Zeile zu lesen, gleich mehrere Textzeilen zu erfassen. Nehmen Sie dazu einen beliebigen Text zur Hand und unterteilen Sie dazu den Artikel gedanklich in Diagonalen. Bei den ersten Übungen können Sie auch mit einem Bleistift diese Diagonalen einzeichnen.
  • Anschließend sollten Sie mit einem Stift diese Diagonalen in der gewünschten Lesegeschwindigkeit abfahren, um dem Auge eine Orientierung zu geben.
  • Achten Sie möglichst darauf, dass Ihr Auge nicht an andere Stellen zurückspringt. Dieses Springen auf andere Fixpunkte bedeutet eine Verlangsamung des Lesens. Daher richten Sie das Lesen zu Beginn an den Bewegungen des Stiftes aus.
  • Suchen Sie nun den Text nach den gewünschten Schlüsselworten und Begrifflichkeiten ab.
  • Mit entsprechender Übung werden Sie schnell bemerken, dass Sie nicht mehr jedes Wort lesen müssen, um dennoch den grundsätzlichen Inhalt des Artikel erfassen können.
  • Im nächsten Schritt reduzieren Sie die Anzahl der Diagonalen, um größere Textblöcke zu überfliegen.

Alternative zum Querlesen

Eine alternative Form des Querlesens ist das Durchforsten des Textes in Form einer Wellenlinie. Dazu zeichnen Sie sich zu Beginn eine Wellenlinie in den jeweiligen Text ein und versuchen wieder mit Hilfe eines Stiftes die Leserichtung vorzugeben. Durch diese Technik wird nicht ständig der Lesefluss unterbrochen. Die Geschwindigkeit des Lesens wird weiter erhöht. Interessant bei diesem Ansatz ist, dass das menschliche Gehirn so leistungsstark ist, dass es auch rückwärts Inhalte erfassen kann.

Tipps: Faktoren, die das schnelle Lesen beeinflussen

Es existieren eine Reihe von Faktoren, die das schnelle Lesen positiv beeinflussen können:

  • Zunächst sollten Sie Ihre Fähigkeiten regelmäßig trainieren. Auch beim Querlesen gilt die bekannte Regel: Übung macht den Meister.
  • Die Texte, mit denen Sie arbeiten, sollten ein einfaches Layout in einem gradlinigen Schriftbild aufweisen. Eine detailreiche Schriftart, Einschübe, Zwischenüberschriften oder vergleichbare Stilmittel erschweren den Vorgang des Lesens.
  • Auch Grafiken, Bilder und vergleichbare Elemente, die in dem Text integriert sind, lenken beim Querlesen nur ab.
  • Vermeiden Sie das laute Mitlesen der Texte. Das sogenannte Vokalisieren des Textes kostet nur wertvolle Zeit und trägt nicht zum Leseerfolg bei.

Die Aufnahmefähigkeit wird maßgeblich von der Motivation des Lesers beeinflusst. Sie sollten daher aufgeschlossen der enthaltenen Thematik gegenüberstehen. Wer Lust zum Lesen hat, wird den betreffenden Inhalt schneller erfassen.


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Kommentare

Eine hohe Lesegeschwindigkeit bedeutet schnelleres Lernen – Vokabelesel.de 3. Oktober 2018 um 1:40

[…] für die erfassten Inhalte stark nachlässt. Grundsätzlich gilt: Mit speziellen Techniken des Schnell- und Querlesens lässt sich das Erfassen von bis zu 1.500 Worte pro Minute erreichen. Tests haben ergeben, dass […]

Antworten

Wie lernt man Speed Reading oder schneller lesen? – Vokabelesel.de 8. Oktober 2018 um 15:44

[…] Wie lernt man Querlesen? […]

Antworten

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