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Vokabel Lernen mit Eselsbrücken. Lernen mit der Schlüsselwortmethode

Die richtige Lernmethode

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Die einfachste und traditionellste Methode ist das Lernen mit Hilfe einer sogenannten Lernkartei. Die klassische Methode arbeitet dabei mit Lern– oder Karteikarten. Dieses Lernsystem basiert auf mindestens drei Fächern in einem Karteikasten. Zu Beginn sind alle Karteikarten im ersten Fach.

Auf jeder Karteikarte befindet sich jeweils eine Vokabel, die gelernt werden muss. Nun beginnen Sie die Vokabeln möglichst täglich zu lernen. Wurde die betreffende Vokabel korrekt erkannt, kommt die Karte in das dahinterliegende Fach. Die Vokabeln im zweiten Fach werden alle zwei Tage gelernt, Vokabeln im dritten Fach werden alle vier bis sechs Tage überprüft. Wird eine Vokabel falsch benannt, kommt die Karte wieder in das davorliegende Fach.

Ziel bei diesem System ist das systematische Lernen von Vokabeln. Natürlich müssen Sie heute nicht unbedingt zum traditionellen Karteikasten greifen. Längst gibt es spezielle Software-Lösungen, die genau auf diesem Lernprinzip aufbauen. Größter Nachteil bei diesem Ansatz ist die Tatsache, dass Sie bei dieser Methode regelmäßig lernen müssen, um den gewünschten Lernerfolg zu erzielen.

Lernen mit der Eselsbrücke

Eine weitere erfolgreiche Technik, um Vokabeln zu lernen, ist die Schlüsselwortmethode. Sie gehört zu den sogenannten mnemotechnischen Verfahren, die ein Lernen mittels Merkhilfen anstreben. Hier wird mit der klassischen Eselsbrücke gearbeitet. Diese Lerntechnik geht davon aus, dass sich das menschliche Gehirn Bilder besser merken kann als abstrakte Inhalte.

So werden neue Vokabeln mit bestehenden Wissen verbunden und zusätzlich in vorstellbare Bilder überführt. In der Praxis wird zunächst ein Wort aus der eigenen Muttersprache gesucht, das ähnlich wie die betreffende Vokabel fonetisch klingt. Dies ist dann das Schlüsselwort. Aus der Bedeutung der Vokabel und dem Schlüsselbild muss nun ein Bild (Eselsbrücke) gebildet werden.

Beispiel: Die Vokabel lautet: Adler = Eagle. Das ähnlich lautende Schlüsselwort: Igel. Das Bild: Der Adler jagt den Igel. In dieser Form lassen sich viele Bilder im Geiste erzeugen. Teilweise sind die Lernerfolge enorm.

Viele Ansätze zum Lernen

Grundsätzlich gibt es noch eine Fülle von weiteren Lerntechniken, die einem die Begriffe einer Fremdsprache näher bringen sollen. So existiert auch der Ansatz, nach sogenannten Wortfeldern zu lernen. Es werden also Vokabeln erlernt, die in einem direkten Sinnzusammenhang stehen. Beispielsweise lassen sich so Transportmittel oder Pflanzennamen bestens merken. Viele Menschen bevorzugen auch das auditive Lernen. Hier geschieht das Lernen über das Sprechen und mündliche Wiederholen der entsprechenden Begriffe.

Zudem existieren zahlreiche Internet-Plattformen, die mit den unterschiedlichsten Ansätzen den Besuchern eine neue Sprache und deren Vokabeln näher bringen wollen.

Die beste Methode zum Lernen von Vokabeln?

Die Antwort lautet: Jeder Mensch lernt anders und gibt es kein Patentrezept zum Lernen von Vokabeln. Nicht jeder Schüler arbeitet gerne mit Karteikarten, andere wiederum können nur schwer mit Bildern eine Verknüpfung zu einzelnen Vokabeln herstellen. Teilweise sprechen manche Personen auf ganz andere Assoziationen an. Häufig liegt auch die Lösung in der Verknüpfung von unterschiedlichen Techniken. Ob man selbst mit Bildern, Klängen, Songtexten, Gedichten, Superlearning, Karteikarten oder Wortbrücken lernen kann, zeigt meist erst die Praxis. Daher muss jeder selbst herausfinden, mit welcher Methode er am besten Vokabeln erlernen kann.

Dabei sollte auch nie die Motivation beim Lernen unterschätzt werden. Wer Spaß, Freude beim Lernen mitbringt und zudem ein konkretes Ziel verfolgt, wird wesentlich schneller erste Lernerfolge feiern. Dies gilt natürlich auch für das Lernen von Vokabeln.

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